Ratgeber

Was kostet eine Website? Ehrliche Zahlen für 2026

Drei Angebote, drei völlig verschiedene Preise. Hier erfährst du, woher die Unterschiede kommen, womit du jeden Monat rechnen musst und wie du in fünf Minuten erkennst, ob ein Angebot fair ist.

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30 bis 45 Minuten, unverbindlich. Danach weißt du, was deine Website braucht.

Inhalt

    Drei Angebote liegen auf deinem Tisch. 900 Euro, 4.500 Euro, 12.000 Euro. Alle drei versprechen dir „eine professionelle Website“. Wer hat recht?

    Die überraschende Antwort: vielleicht alle drei. Nach diesem Beitrag weißt du, woher die Unterschiede kommen, womit du jeden Monat rechnen musst und wie du ein Angebot in fünf Minuten einordnest. Auch ohne Technikwissen.

    Das Wichtigste in 30 Sekunden

    • Eine professionelle Website für ein kleines Unternehmen kostet meist 1.500 bis 10.000 Euro einmalig.
    • Laufend kommen etwa 15 bis 250 Euro im Monat dazu, je nachdem, ob du Wartung und Updates selbst übernimmst.
    • Ein Baukasten startet bei rund 10 Euro im Monat, kostet dich aber viel eigene Zeit.
    • Den Preis bestimmen vor allem Umfang, Texte, Funktionen und die Frage, wer die Seite baut.

    Die Kosten auf einen Blick

    So sehen die typischen Website-Kosten aus. Die Zahlen sind Richtwerte aus öffentlich einsehbaren Preisangaben von Baukasten-Anbietern, Freelancern und Agenturen in Deutschland, Stand September 2026.

    WegEinmaligLaufend im MonatPasst, wenn
    Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)0 bis wenige hundert Euro, plus deine Zeitetwa 10 bis 50 €du schnell starten willst und eine einfache Seite reicht
    Freelanceretwa 500 bis 5.000 €etwa 15 bis 150 €du eine überschaubare Firmenwebsite mit festem Ansprechpartner suchst
    Agenturetwa 2.500 bis 15.000 €, große Projekte 30.000 € und mehretwa 50 bis 250 € mit WartungGestaltung, Texte, Technik und Google aus einer Hand kommen sollen

    Damit löst sich auch das Rätsel vom Anfang: 900 Euro können ein fairer Preis für eine angepasste Vorlage vom Freelancer sein, 12.000 Euro für eine Agentur mit individuellem Design, Texten und Suchmaschinenoptimierung. Unfair wird es erst, wenn du nicht erkennst, was im Preis steckt.

    „Was kostet eine Website?“ ist wie „Was kostet ein Haus?“. Die ehrliche Antwort beginnt mit einer Gegenfrage: Was soll sie für dich leisten?

    Kurzer TestWelcher Weg passt zu dir?3 Fragen, 20 Sekunden.

    Was soll deine Website für dich leisten?
    Wie viel Zeit willst du selbst hineinstecken?
    Wie wichtig ist es dir, bei Google vor deinen Mitbewerbern zu stehen?

    Ein Baukasten reicht für den Anfang.

    Du willst sichtbar sein und legst gern selbst Hand an. Achte darauf, dass die Domain auf deinen Namen läuft. Dann kannst du später ohne großen Aufwand umziehen.

    Eine professionell gebaute Website lohnt sich.

    Ein Freelancer oder eine kleine Agentur passt zu dir. Frag nach, ob Texte und SEO-Grundlagen enthalten sind und wer die Seite nach dem Start pflegt.

    Du brauchst eine Website, die verkauft.

    Gestaltung, Texte, Technik und Google müssen zusammenspielen. Genau das ist die Stärke einer Agentur. So gehen wir dabei vor.

    Wovon der Preis abhängt

    Sechs Faktoren entscheiden, ob du am unteren oder am oberen Ende der Spanne landest.

    1. Umfang: Wie viele Seiten brauchst du?

    Eine einzelne Seite, auf der alles steht, ist am günstigsten. Für Google ist sie aber oft zu wenig. Wer „Badsanierung München“ sucht, soll auf einer Seite landen, die genau das behandelt. Deshalb bekommt bei den meisten Betrieben jede wichtige Leistung eine eigene Unterseite. Jede zusätzliche Seite bedeutet Konzept, Text und Gestaltung.

    2. Texte: der unterschätzte Posten

    Schreibst du selbst, sparst du Geld, brauchst aber Zeit. Lässt du schreiben, zahlst du dafür und bekommst Texte, die für Leser und für Google aufgebaut sind.

    Tipp

    Frag im Angebot ausdrücklich nach, ob Texte enthalten sind. An diesem Punkt geraten viele Projekte ins Stocken, nicht an der Technik.

    3. Gestaltung: Vorlage oder individuell

    Eine angepasste Vorlage ist günstiger und schneller umgesetzt. Der Haken: Dieselbe Vorlage nutzen oft auch deine Mitbewerber. Ein individuelles Design kostet mehr, dafür wirkt dein Betrieb unverwechselbar, und die Seite ist genau auf deine Kunden zugeschnitten. Wir gestalten deshalb jede Website individuell.

    4. Funktionen

    Ein Kontaktformular gehört zum Standard. Deutlich teurer werden Terminbuchung, mehrere Sprachen, ein Onlineshop, Mitgliederbereiche oder Schnittstellen zu Programmen, die du bereits nutzt. Überleg vorher, was du zum Start wirklich brauchst und was später dazukommen kann.

    5. Bilder

    Eigene Fotos von dir, deinem Team und deiner Arbeit wirken glaubwürdiger als Stockfotos. Ein Fotograf kostet extra, die Bilder nutzt du danach aber auf jeder Seite und in sozialen Netzwerken.

    6. Sichtbarkeit bei Google

    Die Grundlagen sollten in jedem Angebot stecken: saubere Seitentitel und Beschreibungen, schnelle Ladezeit, eine gute Darstellung auf dem Handy und eine klare Struktur. Laufende Suchmaschinenoptimierung, also neue Inhalte, Auswertung und Verbesserung über Monate, ist eine eigene Leistung und wird meist getrennt berechnet. Mehr dazu auf unserer Seite zur SEO-Optimierung.

    Was kostet eine Website im Monat?

    Mit dem Livegang ist es nicht vorbei. Je nachdem, wie viel du selbst machst, landest du grob in einer dieser drei Stufen:

    10 bis 50 €Baukasten, Hosting und Domain inklusive
    15 bis 50 €eigene Website, Pflege machst du selbst
    70 bis 250 €eigene Website mit professioneller Wartung

    Diese Posten stecken dahinter:

    • Domain: etwa 1 bis 2 € im Monat für eine .de-Adresse.
    • Hosting: etwa 5 bis 50 € im Monat. Achte auf schnelle Server in Deutschland oder der EU.
    • Lizenzen: Premium-Themes und Plugins kosten oft 50 bis 300 € im Jahr.
    • Wartung: Updates, Sicherungen und Überwachung. Als Dienstleistung liegen kleine Websites meist bei etwa 50 bis 200 € im Monat.
    • Optional: laufende Suchmaschinenoptimierung, neue Inhalte oder Anzeigen.

    Achtung

    Eine Website ohne Wartung läuft oft lange scheinbar problemlos, bis ein veraltetes Plugin zur Sicherheitslücke wird. Was eine gute Betreuung umfasst, erklären wir auf der Seite Website-Wartung.

    Baukasten, Freelancer oder Agentur?

    Jeder Weg hat seine Berechtigung. Entscheidend ist, was deine Website leisten soll.

    Baukasten

    Gut, wenn du schnell und günstig starten willst und die Seite vor allem eine digitale Visitenkarte ist.

    Achte auf die Bindung an den Anbieter. Ein Umzug ist aufwendig, bei Ladezeit und Google stößt du schneller an Grenzen.

    Freelancer

    Gut, wenn du eine überschaubare Firmenwebsite mit einem festen Ansprechpartner suchst.

    Achte auf die Abhängigkeit von einer Person. Frag, wer einspringt, wenn sie krank oder ausgelastet ist.

    Agentur

    Gut, wenndie Website aktiv Anfragen bringen soll und Gestaltung, Texte, Technik und Google aus einer Hand kommen sollen.

    Achte auf den höheren Preis. Er lohnt sich nur, wenn du die zusätzliche Leistung auch brauchst.

    Unsere ehrliche Meinung

    Nicht jeder Betrieb braucht eine Agentur. Wenn du gerade gründest und erst einmal auffindbar sein willst, kann ein Baukasten der richtige Anfang sein. Sobald die Website Kunden gewinnen soll, lohnt sich der Schritt zu einer professionell geplanten Seite.

    Festpreis oder Stundensatz?

    Viele Freelancer und Agenturen rechnen nach Stunden ab. Das ist fair, solange der Umfang klar ist. Wird das Projekt größer als gedacht, wächst aber auch die Rechnung, und du weißt vorher nicht genau, wo du am Ende landest.

    Beim Festpreis steht die Summe vor Projektbeginn fest. Dafür muss der Umfang vorher sauber geklärt sein, sonst gibt es später Diskussionen darüber, was enthalten ist.

    Wir arbeiten mit Festpreisen. Nach einem kostenlosen Erstgespräch von 30 bis 45 Minuten bekommst du ein Angebot mit einer Summe, die steht. Keine Abrechnung nach Stunden, keine Nachforderungen, wenn ein Projekt länger dauert als gedacht. Deshalb findest du auf unserer Website auch keinen Pauschalpreis: Eine Zahl ohne Kenntnis deines Vorhabens wäre geraten.

    Du willst wissen, wo du mit deinem Vorhaben landest? Das Erstgespräch ist kostenlos.

    .Jetzt anrufen

    Kosten, die in kaum einem Angebot stehen

    • Rechtstexte: Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht. Generatoren sind günstig, bei besonderen Anforderungen hilft ein Anwalt.
    • Deine Zeit: Abstimmungen, Freigaben, Fotos und Informationen liefern. Plane dafür bewusst Zeit ein.
    • Änderungen nach der Abnahme: Kläre vorher, wie viele Korrekturschleifen enthalten sind.
    • Barrierefreiheit: Seit dem 28. Juni 2025 gilt für Onlineshops und andere digitale Dienstleistungen für Verbraucher das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, sind ausgenommen. Von Anfang an mitgedacht ist Barrierefreiheit trotzdem günstiger als nachgerüstet.
    • Datenschutz bei eingebundenen Diensten: Schriften, Karten und Videos von Google oder YouTube sollten datenschutzkonform eingebunden sein. Nachträglich umbauen kostet extra.
    • Ein späterer Wechsel: Laufen Domain und Zugänge nicht auf deinen Namen, wird ein Anbieterwechsel teuer.

    Lohnt sich eine professionelle Website?

    Statt nur auf die Kosten zu schauen, lohnt sich die Gegenrechnung: Wie viele zusätzliche Aufträge braucht deine Website, damit sie sich bezahlt macht? Trag deine eigenen Zahlen ein.

    RechnerAb wann rechnet sich deine Website?

    5zusätzliche Aufträge im ersten Jahr, und deine Website hat sich bezahlt gemacht. Das ist etwa ein Auftrag alle 10 Wochen.

    Beispielwerte, trag deine eigenen Zahlen ein. Gerechnet wird mit dem ersten Jahr, laufende Kosten eingeschlossen.

    Oft ist die Zahl kleiner als gedacht. Entscheidend ist dann, dass die Website bei Google gefunden wird und Besucher zum Anrufen bringt.

    Prüf dein Angebot: die Checkliste

    Leg dein Angebot daneben und tippe an, was erfüllt ist.

    • Jede Leistung steht einzeln drin: Seiten, Texte, Bilder, Korrekturschleifen.
    • Domain und Hosting laufen auf deinen Namen, und du bekommst alle Zugänge.
    • Es ist geregelt, was nach dem Livegang passiert und was das kostet.
    • Darstellung auf dem Handy und SEO-Grundlagen sind enthalten.
    • Es gibt Referenzen, die du dir live ansehen kannst.
    • Laufzeiten und Kündigungsfristen sind klar benannt.

    Unsere eigenen Arbeiten kannst du dir unter Projekte ansehen.

    Häufige Fragen

    Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Website?

    Streng genommen ist die Homepage nur die Startseite, die Website der gesamte Auftritt mit allen Unterseiten. Im Alltag werden beide Begriffe gleich verwendet, auch bei den Kosten gibt es keinen Unterschied.

    Kann man eine Website komplett kostenlos erstellen?

    Ja, einige Baukästen haben kostenlose Tarife. Dann läuft die Seite aber meist unter einer Adresse des Anbieters und zeigt dessen Werbung. Für ein Unternehmen wirkt das unprofessionell. Rechne mindestens mit einer eigenen Domain und einem bezahlten Tarif.

    Was kostet eine Website mit 10 Seiten?

    Bei einem Freelancer oder einer kleinen Agentur landest du für zehn Seiten mit professionellen Texten meist im mittleren vierstelligen Bereich. Entscheidend ist weniger die Zahl der Seiten als der Aufwand pro Seite: Texte, Bilder und Funktionen.

    Kann ich meine Website mit KI selbst erstellen?

    Für einen ersten Entwurf funktioniert das inzwischen erstaunlich gut. KI-Werkzeuge erzeugen Layouts und Texte in Minuten. Die Arbeit danach bleibt aber: Inhalte prüfen, Rechtstexte, Datenschutz, Ladezeit, Suchmaschinenoptimierung und regelmäßige Updates. Wer dafür keine Zeit hat, spart am Anfang und zahlt später.

    Kann ich eine Website auch monatlich bezahlen?

    Ja, manche Anbieter haben Mietmodelle: kaum Startkosten, dafür eine monatliche Rate über eine feste Laufzeit. Rechne die Gesamtsumme über die ganze Laufzeit aus und prüf, ob dir die Website am Ende gehört. Bei vielen Mietmodellen ist das nicht der Fall.

    Wie lange dauert es, bis eine Website fertig ist?

    Eine kleine Firmenwebsite ist oft in wenigen Wochen online. Die Dauer hängt meist weniger an der Technik als daran, wie schnell Texte, Bilder und Freigaben vorliegen.

    Was kostet eine Website für Handwerker?

    Handwerksbetriebe liegen im gleichen Rahmen wie andere kleine Unternehmen. Wichtig sind eine eigene Seite für jede Leistung, echte Fotos von Projekten und eine gut sichtbare Telefonnummer, weil viele Kunden lieber direkt anrufen.

    Fazit

    Eine Website ist keine Ausgabe wie eine Visitenkarte, sondern ein Werkzeug, das Anfragen bringen soll. Vergleiche Angebote deshalb nicht nur nach dem Preis, sondern danach, was sie für dein Ziel leisten. Das günstigste Angebot ist selten das billigste, wenn die Seite am Ende niemand findet.

    Wenn du eine Website erstellen lassen willst, hol dir mindestens zwei Angebote und leg die Checkliste von oben daneben. Dann siehst du in wenigen Minuten, wer dir was verkauft.

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    Geschrieben von

    Eneva Media

    Wir sind eine Webagentur aus Unterhaching bei München und bauen Websites für kleine und mittlere Unternehmen in ganz Deutschland. Im Ratgeber beantworten wir die Fragen, die vor einer neuen Website wirklich zählen.

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    Arnes Cajic, Eneva Media

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    Ein kurzes Gespräch reicht, um zu klären, was du brauchst. Danach bekommst du ein Angebot mit einem Festpreis, der steht.